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Sonntag, 1. März 2020

Wir ziehen um!

Endlich ist es offiziell: Wir ziehen um!

Djuilen, ist wie man sieht, nicht so glücklich über den Umzug!


Per 1. Juli 2020 übernimmt Cédric die Produktionsstätte Florence (Devon), Kentucky!


announcement

February 25, 2020

Devon Operations Organizational Change


I am pleased to announce that Cedric Koller has accepted the position of Site Director, Devon Operations. Over the next twelve months, the majority of the Savory production in Cranbury and Middlesex will be absorbed into our Devon, KY facility and Carol Stream IL facility. Cedric will remain in the Cranbury and Middlesex leadership role until a significant portion of the product has transferred internally.

Cedric graduated from Business School of Administration in Zurich, Switzerland. Prior to Givaudan, Cedric’s experience stretches across the Supply Chain and Logistic Industry in several countries in Europe and South America. He joined Givaudan in 2004 in Europe and has since held several roles with increasing responsibilities in Supply Chain and Manufacturing including roles in Switzerland, Hungary and East Hanover, most recently assuming responsibility for the Cranbury and Middlesex operations. Under his leadership, both sites have continued to deliver the flavor profile, quality, specifications, and production processes our customers have come to expect of Givaudan.

Leon Eijkenboom will continue to lead the Devon team until such time as Cedric has made a full transition to the Devon site.  Leon has been instrumental in establishing a savory master plan for North America and his leadership in Devon ensures a seamless transition for our customers.

Cedric and Leon will begin a handover process during Q2 with a full transition by the first of July.

Please join me in congratulating Cedric on his new assignment at Devon and wish him continued success at Givaudan, as well as thanking Leon for providing stability to the organization during this transition.

Balaji Padmanabhan
Head of Operations, NOAM


Wir freuen uns über seinen erneuten Karrieresprung und sind sehr stolz!

Es geht nun also 2 weitere Flugstunden westlich, ins tiefe Amerika, allerdings grad noch in der selben Zeitzone! 


Givaudan Devon Produktonsstäte mit 220 Mitarbeiter

Unsere wichtigste Aufgabe ist es nun, Djulien diesen Umzug so einfach wie möglich zu machen. Wir sind gefordert, doch dank unseren 6 Jahren Amerika, wissen wir inzwischen auf was wir besonders achten müssen: In eine Gegend zu ziehen, in der das öffentliche Schulsystem gut ist oder wenn das nicht der Fall ist, eine gute Privatschule suchen. 



Florence liegt im Staat Kentucky, wo der Ohio River nur wenige Meilen nördlich die zwei Staaten Kentucky und Ohio voneinander trennt. Diese Region von Amerika, vor allem Kentucky, ist sehr konservativ. Jeder besitzt eine (oder eine ganze Kiste voll) Waffe und ein Pro-Trump Schild irgendwo im Keller, schlimmstenfalls im Vorgarten!! Es kann also extrem spannend werden!

Wir haben unsere Hausaufgaben bereits gemacht, und folgende Regionen (die gelben Sterne) zum Wohnen ins Auge gefasst:


www.zillow.com ist die Homepage die wir im Moment am meisten besuchen. Wir schauen uns Häuser in allen Variationen an. Anfang April, während Djulien's Frühlingsferien geht es in die Cincinnati Region und wir besuchen Schulen, Häuser und wollen einfach durch die verschiedenen Gegenden fahren und ein Gefühl für die Umgebung kriegen! Wir sind voller Tatendrang! 

Die Tage des Packens stehen bereits fest: 22./23 Juni 2020 wird unser Haushalt gepackt und wir beginnen unser Abenteuer des Umzugs! Wir packen wenige Dinge in unseren Wohnwagen und fahren innert 1 1/2 Wochen in unser neues zu Hause, bzw. wohl am Anfang in eine temporäre Wohnung! Ohio oder Kentucky! 

Ohio oder Kentucky? Was meint ihr? 






Mittwoch, 19. Februar 2020

Roadtrip

Der "Presidents Day" beschwert uns 2 freie Schultage und davon profitieren wir. Bereits am Mittwoch fliegen wir frühmorgens gen Süden, 


nach New Orleans. Viele erzählen uns, dass New Orleans nie mehr die selbe Stadt ist wie sie das vor dem tropischen Sturm Katrina im Jahr 2005 war. Wir sind jedoch sehr positiv überrascht, wie weit die Stadt wieder aufgebaut ist. Tatsächlich sehen wir während der ca. 45 minütigen Busfahrt vom Flughafen zum Zentrum keine Ruinen oder sonstige unaufgeräumtheiten. Vor allem natürlich der "French Quarter", wo sich der touristische Kern der Stadt befindet, glänzt für seine Besucher.












Die Stadt ist voller Musik, guter Stimmung und feinem Essen.







Am Mississippie entlang geht's Richtung Westen.



Hier besuchen wir eine der vielen Plantagen, die sich an den Fluss Mississippi reihen und kriegen ein Bild davon, wie früher die Sklaven gelebt haben. 









Das Herrenhaus befindet sich zwischen gigantischen Eichenbäumen. 












Die Sklaven sind längst weg, die Besitzer und deren Nachfolger aus den Herrenhäusern ausgezogen und die Felder brach. Die grossen alten Bäume mit ihren dunklen moosbewachsenen Äste jedoch, wollen uns noch immer von den grausamen Geschichten erzählen und uns nie vergessen lassen, wie unmenschlich diese Leute behandelt wurden. 


Anstelle der Baumwoll- und Rohzuckerplantagen reihen sich heute die Oelraffinierien an den Fluss. Der Lebensstandard im Süden Louisianas ist tief und davon profitieren Shell, Mobile, Total und viele andere. Die Arbeiter wohnen im Schatten der Raffinerien, in einfachen Häusern, dessen Aussensitzplätze sie wegen Luftverschmutzung nicht mehr benutzen können. Die Anzahl Krebskranke ist in diesen Gebieten so hoch wie nirgens sonstwo in Amerika. Doch keiner kann den Oel-Giganten beweisen, dass es wegen ihren Chemikalien ist, die in die Luft gelassen werden.

Es ist Mardi Gras, der amerikanische Fasching. Wir kreuzen per Zufall mehrere Paraden an denen von den Wagen Ketten und Spielsachen geworfen werden. 




Wir fahren durch Baton Rouge, der Hauptstadt von Louisiana







weiter in den Staat Texas.





Houston zeigt sich von seiner ärmsten Seite, mit zahlreichen Zeltdörfern, vor welchen auch viele verwahrloste Kinder spielen.



Texas ist bekannt für seine Bucee's Tankstellen und Läden und nach einem Stop in einem dieser Kundenfallen 





geht's weiter nach Austin.


Austin ist eine Universitätsstadt, die Haupstadt von Texas und im Gegensatz zum Rest des Staates, sehr liberal. Auch hier tummeln sich extrem viele Obdachlose, neben zahlreichen Studenten und Touristen. Leider wird Djulien krank und wir können diese Stadt vor unserem Rückflug nicht mehr wirklich erkunden. 



Nach dieser Auszeit, fällt es uns wieder einmal schwer, den normalen Arbeitsaltag zu finden. 


Und wie geht es Euch?