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Sonntag, 23. Juli 2023

Hawaii

Seit Jahren sprechen wir davon Hawaii zu besuchen und dieses Jahr ist es endlich soweit. Anfang Juli fliegen wir über Dallas und Honolulu (Oahu, Hawaii) nach Maui. 



Ein wenig abseits vom Rummel nisten wir uns in einem kleinen Bungalow ein.



Mit einem schnittigen Fahrzeug machen wir uns am ersten Tag auf, die "Strasse nach Hana" abzufahren. 


Es geht entlang schmaler, kurviger Strassen durch unglaublich schöne Natur zu Wasserfällen und Stränden. 

























Am Ende dieser Tour liegt Hana, ein sehr unscheinbares, erstaunlich authentisches Dorf. Irgendwo hab ich allerrdings gelesen, dass es sich lohnt noch ein wenig weiter zu fahren. Und so finden wir nur einige Meilen weiter, den für mich schönsten Sandstrand! 








Anderntags geht es zum Schnorcheln an die Kapalua Bay wo wir bereits zwei Schildkröten zu Gesicht bekommen. 








Dann fahren wir zum Wandern durch dicke Wolken auf den Haleakala Krater. 














Nach den Strapazen vom Wandern finden wir immer wieder die schönsten Strände zum Ausruhen, gutes Essen und Trinken! 





Von Maui geht es auf die Insel Kauai wo wir in einem Resort im Osten der Insel ein Zimmer beziehen und uns sofort aufmachen die Umgebung zu erkundschaften. 
















Einfach durch die Insel fahren ist ein riesen Erlebnis. Überall wunderschöne Natur mit den schönsten Stränden, Leuchttürme, Felder und wieder Strände in den schönsten Farben. 
























Beim Schnorcheln treffen wir immer wieder auf die grössten Schildkröten und schauen ihnen gebannt zu wie sie im Wasser gleiten. 







Der Westen der Insel (die Napali Coast) ist nicht erschlossen und so machen wir uns an einem Tag auf, diesen Teil zu Fuss zu erkunden. Bei Regen beginnen wir die Wanderung und geniessen einige Stunden später den schönsten Ausblick auf den Canyon.






















Sushi, "Shaved Ice" und ein kühles Bier ist am Ende des Tages oft unsere Belohnung








bevor es am nächsten Tag wieder zum nächsten schönen Strand geht. Für den Haena State Park braucht es eine Reservation da die Anzahl an Besucher begrenzt ist. Der Weg dorthin führt über üppige Felder. 



















Auch dieser Strand ist ein grosser Schnorchel-Erfolg



Die nächste Wanderung geht entlang der südöstlichen Küste.




















Ganz unerwartet finden wir ein Loch in der Felswand durch das wir hindurch kriechen und auf eine Schlundloch ähnliche Höhle treffen. 







Dann suchen wir uns den schönsten Platz für unseren Snack! 





Nach Maui und Kauai geht es auf die dritte und letzte Insel unseres Urlaubs; Oahu. Während wir auf den zwei anderen Inseln eher abgelegen gehaust haben, sind wir hier mitten drin in Waikiki und beziehen ein Zimmer mit super Aussicht auf den Waikiki Hafen mit Strand vor unserer Haustüre. 









Als erstes besuchen wir Pearl Harbor mit der beim Anschlag gesunkenen USS Arizona. 







Dann geht es an den Lanikai Strand und wir verstehen schnell, warum dieser als einer der schönsten Strände der Welt bezeichnet wird. 












Am nächsten Tag geht es in den Norden zum "Three Table" Strand, welcher einer der besten Schnorchelstrände sein soll. 







Zwischendurch erkunden wir immer mal wieder Waikiki.














Unsere einzige Oahu Wanderung geht auf den Koko Krater. Ein Weg, der steil und schnurgerade auf einem Zuggeleise auf die Anhöhe führt. 











Den letzten Tag verbringen wir an einem Strand der uns von Einheimischen als Geheimtipp empfohlen wird - der Wainamalo Strand der sich wirklich sehen lassen kann. 












Unser letzter Abend verbringen wir in Waikiki






und dann geht es auch schon wieder zurück, ostwärts nach Cincinnati. 



Wir haben uns super erholt. Hawaii hat gut getan und ist wunderschön. Oahu hat wunderschöne Strände  ist aber extrem kommerziell, überbaut und wahnsinnig überfüllt von Menschen. Kauai und Maui haben uns überwältigt und mit der Tatsache beeindruckt, dass es noch sehr authentisch ist. Eindrückliche Regenwälder, Wasserfälle, Vulkane, Berge und natürlich atemberaubend schöne Strände! Wir sind erst mal glücklich und erholt.... 



und ihr? 






Sonntag, 2. Juli 2023

Cincinnati Reds

Diese Woche kriegen wir einen grossen Teil der schlechten Luft vom kanadischen Waldfeuer ab und Montag, Dienstag und Mittwoch quälen wir uns durch einen schrecklichen Dunst. 


Wie im vorletzten Eintrag erwähnt, bauen wir für Djulien's Zimmer eine Bank, die wir diese Woche mit Matratzen und Kissen fertigstellen. Er verbringt bereits viel Zeit in seiner neuen Lieblingsecke und wenn er dann mal wieder zur Schule geht, sehe ich mich selber hin und wieder hier sitzen und lesen! 


Nach drei Jahren Ohio ist es an der Zeit, dass die Jungs ein Baseballspiel besuchen. Diese Saison spielen die Cincinnati Reds endlich in den vorderen Rängen, so dass das Spiel auch für uns ein wenig an Attraktivität gewinnt. 





Damit haben wir nun alles miterlebt, was man hier im Mittleren Westen gesehen haben muss und gehen voller Tatendrang in die nächste Ferienwoche! 





Sonntag, 25. Juni 2023

Klick Klack, klick klack, klick klack

Djulien, Tokyo und ich fahren diese Woche in die 3 Stunden nordöstlich entfernte Amish Region. Vielleicht könnt ihr euch erinnern, wir waren in Pennsylvania bereits einige Mal in Regionen die von Amish bewohnt sind und während unseren letzt- und vorletztjährigen Velotouren sind wir hier in Ohio durch die Amish Region hindurchgefahren.

Es war Djulien's Wunsch, dieses Jahr einige Tage hier zu verbringen. Er, der nur die ersten 2 Jahre seines Lebens in der Schweiz gelebt hat, fühlt sich an diese Orte hingezogen und es ist auch nicht schwer zu erkennen warum. Es riecht und sieht aus wie viele Orte, auf dem Land, in der Schweiz und die Amish sind schliesslich irgendwo in ihrer Geschichte alle Schweizer! 



Die Amish sind Anfang des 17. Jahrhundert aus der Schweiz und Preussen nach Amerika ausgewandert um hier ungestört ihren einfachen Lebensstil leben zu können. Inzwischen sieht man sie mit Elektrofahrrädern und auch auf dem Feld arbeiten einige mit den Traktoren und nicht mehr nur mit Pferden. Was man von unserem Sitzplatz immer hört ist das Klick klack, klick klack, klick klack der Hufe auf dem Aspalt, wenn sie mit ihren Kutschen an unserem Haus vorbei fahren. Ich hab sogar seit Jahrzehnten wieder einmal Haflinger Pferde gesehen! Das war so schön! 








Hier erinnert mich alles an meine frühe Kindheit, als unser Nachbar noch mit dem Pferd die Felder bestellt hat. Es gab zwar keine Pferdewagen wie diese und auch waren wir alle nicht so angezogen wie die Amish aber das Grundprinzip vom einfachen Leben kann ich noch nachvollziehen. Einfaches Landleben!


Ich treffe einen Ex-Amish und er bestätigt mir, dass deren Sprache eine Mischung aus Schweizerdeutsch und alt Preussisch ist. Die Sprache nennt sich Pennsylvania Dutch, was ja eigentlich Pennsylvania holländisch wäre, was allerdings falsch übersetzt wurde und eigentlich Pennsylvania DEUTSCH heissen sollte. Es gibt sogar Bücher in dieser Sprache! Echt spannend, wo es doch in Schweizerdeutsch nicht wirklich eine geschriebene Sprache gibt! 

Leider ist vieles inzwischen total kommerzialisiert, wie zum Beispiel die Läden mit Käseproduktion um die wir einen grossen Bogen machen. 


Die Amish sind dafür bekannt Hunde zu züchten. Berner Sennenhunde zum Beispiel, sind ein grosses Geschäft für die Amish aber auch viele andere Rassen. Leider hört man nicht sehr viel Gutes darüber, sondern eher, dass die Hunde viel zu oft gedeckt werden bzw. sie nicht wirklich Rassenrein sind aber teuer als solche verkauft werden. 

Bei der Verkaufsstelle bei der wir landen hat es zwar keine Berner Sennenhunde aber ich hätte auch sonst so einige Hunde adoptieren können und Djulien erst recht! 





Ich bin dank den vielen Antique- und Stoffläden im 7. Himmel.







Obwohl wir die Fahrräder und den Anhänger für Tokyo dabei haben gehen wir diese Tage gemächlich an. Tokyo ist von den Pferden und Kutschen irritiert und viel zu nervös, als dass sie es lange im Fahrradanhänger ausgehalten hätte. Wir gehen spazieren und ausfahren, zum Eis- und sonst gut Essen. 






An den Abenden geniessen wir den Sonnenuntergang, die Glühwürmchen und lauschen den letzten Amishkutschen die ihren Weg nach Hause gehen. 




Klick klack, klick klack, klick klack! 













Sonntag, 18. Juni 2023

Argentinischer Grill

Alleine wegfahren ist für mich immer ein Risiko. Meistens kauft sich Cédric in dieser Zeit einen neuen Grill! Drei Stück sind offenbar nicht genug, denn auch während meiner Fahrradabwesenheit wird ein neuer Grill angeliefert: Ein Argentinischer Grill.

Für dieses Ungetüm muss erst noch einen Standplatz gebaut werden. Ein Grund mehr, warum unsere Terrasse recht gross gebaut werden musste, denn wie man sieht ist dieses Unterteil nicht gerade klein! Cédric schleppt einen Betonklotz nach dem anderen auf die Terrasse.


Als nächstes kommen die Feuersteine


und schliesslich kann der eigentliche Argentinische Grill platziert werden. 


Als letztes kommt zur Vervollständigung noch einen Holzbalken der dem ganzen Ungetüm schönes Aussehen verpassen soll.



Der Grill kommt mit ganz vielen Finessen wie einem Drehteil für ganze Geflügel oder wenn es noch grösser sein soll, sogar für kleine Ferkel. 




Neben dem Grillunterbau, sind Djulien und ich am Projekt Mega-Giga-Bank am Bauen! Sein Schlafzimmer hat diese tiefen Fenster in der Dachgaube (da wo ich aufgewachsen bin hat man das "Guggere" genannt, war aber immer etwas für das niemand wirklich ein gutes Wort wusste.... - diese kleinen "Häuschen" im Dach eben!). Vom übrigen Holz der neuen Terrasse schneiden wir die Bretter in die richtige Länge und installieren alles in seinem Zimmer. 


Sobald das Holz ganz trocken ist kommen weiche Sitzkissen darauf und das Kind kann stundenlang in der "Leseecke" verbringen. Wohl eher nicht beim Lesen.... Eigentlich ist das etwas, was ich mir als Kind immer gewünscht habe. Djulien hat inzwischen das beste Kinderzimmer der Welt! Hoffentlich weiss er das. 



Und dann waren Cédric und ich noch bei dieser früher im Film genannten Komikerin 


bevor wir den Rest des Wochenendes einfach in unserem kleinen Paradies verbracht haben. Einfach nur gemütlich!