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Sonntag, 8. Oktober 2017

Milton Avenue School

Jede Woche hat die Milton Avenue School ein anderes Thema. 



Diese Woche heisst es: Respekt! 

Dazu sollen sie blau tragen und die ganze Schule formt am Montag das blaue Band auf dem Schulhof. Offenbar das Zeichen für Respekt.


Nächste Woche ist das Thema "Zuhören". Mal sehen ob mein Kind nach dieser Woche plötzlich zuhören kann. Schön wär's!

Jeder 3. Klässler wird diese Woche von der Krankenschwester durchgecheckt. Augen- und Ohren weden getested und der Blutdruck gemessen. 

Am Mittwoch ist, wie 1x pro Monat, "Walk to School Day" (Zum-Schulhaus-Laufen-Tag) 



Jedes Kind das nicht mit dem Auto gebracht wird, erhält ein kleines Geschenk, wie Bleistift oder Magnet. Ebenfalls findet ein Ratespiel statt auf dem diese Woche geraten werden muss, wieviele Meilen es sind von Nord- nach Südamerika. 

Ein Polizist hält heute noch zusätzlich eine Rede über sicheres Überqueren der Strassen und wie man sich sonst so im Strassenverkehr verhalten soll. 


Ebenfalls monatlich findet an den Amerikansichen Schulen einen "Firedrill" (eine Feuerlöschübung) statt. Plötzlich geht der Alarm los und das bedeutet, dass jedes Kind sofort zur Türe geht und die Klasse eine Reihe bildet. Die vollständige Reihe verlässt sofort das Klassenzimmer mit der Lehrerin als Schlusslicht. Durch die Hintertüre wird das Gebäude verlassen. Die Klasse muss hinauf auf die Strasse um den Wohnblock verschwinden und abwarten was die Lage ist. 

Ebenfalls monatlich findet eine "Lock-down" (Schulschliess-) Übung statt. Den kleinen Kindern erzählen sie offenbar, dass dies geschieht, falls ein Bär oder anderes gefährliches Tier in das Gebäude gelangt. Allerdings ist dies viel eher für mögliche Anschläge gedacht. 
Über die Lautsprecher ertönt das Wort "Lock-down, Lock-down, Lock-down". Die Kinder müssen sich von der Türe weg neben den Schränken verstecken. Die Lehrerin schliesst die Türe ab und lässt die Storen herunter. So müssen sie so lange verharren, bis aus den Lautsprechern "Complete, complete, complete" ausgerufen wird. 

Da mein Kind nicht sehr kommunikativ ist, hab ich erst nach ca. 2 Jahren Schule erfahren, dass das hier stattfindet... 

Vielleicht haben sie ja mal das Thema "zu-Hause-erzählen" in der Schule und mein Kind kommuniziert danach besser, was er so macht den ganzen Tag... 

Das Wetter ist noch immer warm und gemütlich und so hauen wir am Samstag noch einmal ein Tomahawk Steak auf den Grill! 


Beim Auftischen fragt Djulien unseren Grilleur: "Chan ich bitte d Bohne ha? 

Hi hi, wir schauen uns schmunzelnd an. "BONE" heisst Knochen auf Deutsch. Und weil er das Wort Knochen offenbar grad nicht findet, übersetzt er einfach das Englische. Und das kommt dann dabei raus, grins! 

Und damit wünschen wir Euch eine schöne Woche! 

Sonntag, 1. Oktober 2017

Spontanes Wochenende

Spontan findet am Freitag ein Quartierfest statt, an dem wir einige neue Nachbarn kennenlernen. Inzwischen sind es einige Kinder in unserer Strasse und wir wissen nie so genau, wo sich Djulien wieder rumtreibt! 

Während dem samstäglichen Fussballspiel stellen wir mit zwei anderen Familien fest, dass wir keine Pläne fürs Abendessen haben und treffen uns kurze Zeit später sponan im Restaurant wieder.  



Der Sonntag kündigt sich mit viel Sonnenschein an und so fahren wir, erneut spontan, zum Frühstück nach East Village New York. Wir können sogar noch draussen sitzen!


Djulien beweist mal wieder, dass er nach 3 1/2 Jahren USA bereits Amerikaner ist und bestellt sich zum Brunch einen Burger....



Gestärkt fährt uns Cédric durch die Stadt,



um den Columbus Circle



zum Central Park 


wo wir gemächlich, mit vielen Tausend anderen, um das Jacquline Kennedy Reservoir marschieren. 






Jetzt wünsche wir Euch spontan eine schöne Woche!



Sonntag, 24. September 2017

Herbstbeginn

Trotz Herbstbeginn sind die Temperaturen noch hochsommerlich warm und das eine Tierchen beobachte ich in der Sonne sitzend fast täglich hinter dem Haus,



während ich das andere "Haustierchen" vorne mit Cara beobachte ;O) 



Wer bei wärmeren Temperaturen bei uns war, kennt diesen Ausblick gut, den wir im Moment noch so richtig geniessen, bevor es zu kalt wird! Und heute beobacheten wir dabei sogar einen Waschbären, wie er gemütlich aber zielstrebig aus dem Nachbargarten gegenüber steigt, zu uns unter den Autos über die Wiese in den Wald verschwindet. 



Am Samstag fahren wir wieder mal in die Stadt, 


zum "San Gennaro" einem italienischen Fest in Little Italy. 





Viele Leute, zahlreiche Stände und noch viel mehr Essen. Italienisch halt!



Bald haben wir genug vom Rummel und wandern nach Eindunkeln durch die Strassen, Richtung Momorial, 


und der seit 4. März 2017 eröffneten World Trade Center Station. 


Der 3.9 Milliarden Bau ist die neue Station des New York City Subway Systems und den New Jersey PATH Zügen, die während der Attacke zerstört wurde. Die neue Station ist ein Symbol von architektonischem Excess und übertriebenen Ausgaben der Regierung. Das Zenterstück ist der Oculus, eine Glas- und Stahlkonstruktion des Spanischen Architekten Santiago Calatrave, die wie eine fliegende Taube aussehen sollte. Man sagt allerdings, es gleicht viel eher einem paar zerlumpten Klauen. 

Es ist ein imposantes, futuristisch aussehendes Einkaufzentrum mit Läden der eher gehobenen Klasse.






Ausgeruht geht's andernstags wieder an den Delaware River, diesmal zu einer neuen Rund-Radfahrt.

Wir starten bei Bulls Island, hinunter nach Lambertville, hinüber nach New Hope und zurück über Lumbertville.


Schon bald brauchen die Jungs eine natürlich sehr ungeplante Abkühlung in Unterhose.










Und dann geht's weiter entlang des Delaware Rivers, zuerst auf der New Jersey Seite




und schliesslich zurück auf der Pennsylvania Seite.




Nicht immer kann Djulien so fröhlich lachen. Ein Schrei hören wir von ihm also plötzlich eine ca. 1.20 Meter lange Schlange genau in sein Rad schlängelt und ihm einen riesen Schrecken einjagt.

Später will Djulien nicht mehr aufhören, während der Fahrt seine blöde Hupe zu drücken. Bäh bäh, machte das doofe Ding ständig und geht Cédric und mir gehörig auf die Nerven. Beide haben wir uns jedoch geschworen, nichts zu sagen und Cédric denkt sich noch "es kommt schon so wie es muss..."! Und PÄNG, fällt das Kind auf die Schnautze!
Darüber haben wir uns Erwachsene irgendwie heimlich amüsiert, während das Kind erst mal weinend und voller Staub vor uns steht.... Tja! Es gibt da so ein Sprichwort... la la la la la!



Noch halten die Sommertemperaturen an und wir geniessen das natürlich sehr!

Macht's gut!