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Sonntag, 18. Juni 2017

Happy Fathers Day!

Die Tierwelt fasziniert mich nach wie vor sehr hier. Wo sich letzte Woche der Truthahn in Nachbars Garten an das Vogelfutter machte, sind es diese Woche farbenfrohe Vögel. Erst zwei Spechte


und dann pirscht sich ein Blue Jay ans Futter 


und so teilen sie zu dritt, mit einem Spatz, das Trockenfutter!


Am Freitag fahren wir erneut in den Stokes State Forest, diesmal jedoch auf einen anderen Campingplatz, und treffen uns dort mit Pablo und Rosemary und ihren 4 Kindern, Leo, Marco, Nico und Chiara.


Wir durchforsten den Wald und




gehen fischen.











Und obwohl die Kinder erstaunlich geduldig sind, fischen sie leider nur stinkende Wasserpflanzen. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn wir finden auch sonst viel Feines für auf den Grill oder das Feuer!













Die Smores (Marshmellows, Hershey Schokoloade und Kräcker) dürfen natürlich nicht fehlen und Djulien hat dicht neben Chiara auch schon seinen Lieblingsplatz zum Rösten gefunden. 


Es ist ein sehr gemütliches Wochenende aber Bären laufen uns auch hier nicht über den Weg. Dafür zahlreiche Zecken. Fast alle von uns werden mindestens 1x gebissen und als Rosemary zu Hause danach durch die Wäsche geht, findet sie dort sogar noch eines dieser üblen Blutsauger! Äck! 

Zum Vatertag kriegt Cédric von Djulien 10 Gründe warum er seinen Vater liebt. Djulien ist wie ich als Kleinkind, ein unglaublicher "Gümmeli"! Alles muss korrigiert und radiert werden aber irgendwie schafft er es nicht, das Zeugs richtig zu radieren. Und so können wir leider nicht ausmachen, was Cédric zu einem gescheiten Vater macht.... 


Ist aber auch nicht wichtig! Hauptsache er weiss, dass er von ihm geliebt wird! 

HAPPY FATHERS DAY!





Sonntag, 11. Juni 2017

Wo ist der Bär

Letzte Woche hab ich beim Abendessen noch festgestellt, dass ich hier noch nie ein Murmeltier gesehen habe. Als ich am Mittwoch während Djulien's Karate Training durch Madison marschiere  seh ich dann grad zwei der grossen Nager. 



Diese zwei Murmeltiere marschieren friedlich neben der Hauptstrasse auf dem Universitätsgelände über die Wiese. Während dem 40-minütigen Marsch durch die Stadt hab ich neben diesen zwei Erdbewohnern noch 9 Streifenhörnchen, 4 Hasen und 5 Eichhörnchen gesehen. 

Anderntags steht in Nachbars Garten ein anderer tierischer Besucher. Ein Truthahn-Weibchen nascht neben einem Eichhörnchen und kleinen Vögeln beim Vogelhäuschen und kann nicht genug kriegen.



Am Freitag sind wir wieder bereit für ein weiteres Campingwochenende! Unser Ziel ist der 1 Stunde entfernte Stokes State Park. Nur, als wir wegfahren zeigt unser Navigationssystem überall Stau oder zumindest sehr viel Verkehr. Während wir also eine Route wählen und fahren, wird die Fahrzeit anstatt immer weniger, doch glatt immer länger und es scheint, als würden wir wegen dem vielen Verkehr und immer neuem Stau nie ankommen. 

Als wir endlich den Park erreichen und unsere Magen schon lange knurren, verfahren wir uns doch glatt noch im Gelände und stehen plötzlich an einer schmalen Sackgasse! 

Oh je, schmale Sackgasse!!! Dahinter nur ein kleiner Zeltplatz wo zwei grade ihr Zelt aufbauen! Ich krieg die Kriese, schwitze Blut und seh ungefähr so aus.
Das Abendessen ist total vergessen und während ich mich irgendwo in die Wiese stelle sehe ich uns schon im Dunkeln immernoch versuchen das Teil zu wenden. WäääääääääH!!!!

Doch, ich hab nicht mit der Selbstsicherheit und Überzogenheit meines Mannes gerechnet! Pha, der schaut mich an, fragt sich bestimmt, warum ich schon wieder auf Weltuntergangstimmung mache und wendet das Teil im Null-Komma-Nichts und 10 Minuten später hocken wir friedlich beim Abendessen auf unserem Standplatz!


Nach einer ruhigen Nacht treffen wir Apu, Devi, Teesta und Jay zum Fischen,



Essen,



Plantschen,



und Wandern,







bevor wir uns am Abend bei unserem Feuer wieder zum Essen treffen. Mein Schlangenbrot kommt bei allen sehr gut an!







Bevor wir am Sonntag unser fahrbares Zelt wieder heimfahren, erkunden wir andere Teile des riesen Waldes.














Nun hab ich festgestellt, dass ich noch nie ein Bär gesehen habe.... den möchte ich aber diese Woche nun nicht in Madison beim Spazieren sehen, aber vielleicht beim nächsten Campingwochenende? Inzwischen kann ich das Herumkurven mit Päuli nämlich schon fast, wie der ganze Rest dieser Camping-Wochenenden, geniessen! 





Sonntag, 4. Juni 2017

Campingpause

Freitag Nachmittag findet in der Milton Avenue School ein Besuchsnachmittag statt und jedes Kind zeigt den Eltern stolz, was sie während dem Jahr gemacht haben.


Um 3 Uhr, als wir Djulien mit ins Wochenende nehmen wollen, heisst es bei der Türe, wir müssten uns identifizieren um ihn mitnehmen zu können! Was? Djulien geht hier seit 3 Jahren zur Schule, jeden zweiten Freitag Nachmittag arbeite ich in der Bibliothek und nun wollen sie mir mein Kind nicht mitgeben? Sowas Unsinniges!

Neue Regeln: Um ein Kind aus der Schule mitnehmen zu können muss man sich identifizieren! Ich hab den Schulleiter nur noch blöd angeschaut und er hat wohl selber gemerkt, dass es ein wenig doof ist, mir Djulien jetzt nicht auszuhändigen! Ich kann schliesslich unterschreiben und weg sind wir!

Dieses Wochenende legen wir eine Campingpause ein und da es für uns schon bald in die Sommerferien geht (zumindest was die Schule angeht - nur noch 3 Wochen - und viele Leute dann in alle Richtungen verschwinden) laden wir unsere besten Freunde zu einem Grillabend ein.

Unsere neue Lounge erweist sich als super bequem und wir geniessen einen gemütlichen Abend während die Kinder rumtollen.






Und wenn wir grad nicht Leute zu Besuch haben, ist Djulien nie weit von Cara entfernt zu finden.


Den Sonntag verbringt Djulien an einer Geburtstagsparty von zwei Zwillings-Mädchens seiner Schule. Bowling ist immer ein Highlight für die Kinder und ich hab mich inzwischen daran gewöhnt, dass die Kinder die Kugeln auf die Bahn schleudern und diese das irgendwie überlebt...




Wir wünschen Euch eine schöne Woche!