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Sonntag, 15. Februar 2015

Amerikanische Skiferien

Unsere ersten Amerikanischen Skiferien buchten wir in Killington, Vermont! Bereits im Vorfeld warnten uns einige, dass es dort extrem kalt sei, viel zu kalt zum Skifahren! Doch ist es relative nahe, innert 4 1/2 Stunden Autofahrt für amerikanische Verhältnisse relative schnell zu erreichen!
 
Und kalt!? So schlimm kann es doch nicht sein!
 
Einige Tage vor der Abreise studierte ich die Wettervorhersage und.... wusste, ich muss ganz viele warme Kleider einpacken!



Minus 23 Grad??? Weiter unten auf der Wetteranzeige konnte man noch nachlesen, dass sich das ganze mit Wind und Wetter nach -33 Grad Celsius anfühlt! Brrrr..... es war kalt, aber zum Glück nicht die ganze Woche!






Dank der Tatsache, dass die Amerikaner, nicht wie wir, so viele Ferienwochen zur Verfügung haben, fanden wir uns teilweise sehr alleine auf den super schönen Pisten mit viel Pulverschnee! Es war ein Traum!








Es waren spezielle Urlaubstage, da Djuilen 4 der 5 Skitage in der Skischule verbrachte und Cédric und ich deshalb plötzlich ganz viel Zweisamkeit geniessen konnten!




Amerikanische Skiferien unterscheiden sich von Ferien in der Schweiz! Das Panorama, das schöne Schweizer Panorama hat uns gefehlt!





Après-Ski haben wir keinen gefunden. Es fehlen Schneebars mit Jägertee, Kaffee Lutz und all diesem Zeugs! Mit Djulien im Schlepptau hätten wir davon allerdings sowieso keine getrunken!

Am letzten Skitag war Djulien nicht mehr aufzuhalten. Immer wieder verliess er die Piste um durch die Bäume zu flitzen und bei einem der Abstecher hat er dabei doch glatt kopfüber einen Baum geküsst. Zum Glück trägt man heutzutage einen Helm!



Es waren tolle Ferien!



Montag, 9. Februar 2015

Weg?

Ja, wir sind erst mal weg... in Killington am Skifahren! 



Und während Djulien wacker und voller Energie in die Skischule geht, geniessen wir den Berg auf eigene Faust!




Gestern und heute bei gefühlten -18 Grad und Schneefall sehr kalt, aber mit super schönem Pulverschnee! Ab morgen lacht voraussichtlich die Sonne! 

Wir wünschen eine schöne Woche!



Sonntag, 1. Februar 2015

Super Bowl Wochenende

Schneesturmwarnung! Anfang Woche wurde deshalb von Montag auf Dienstag sogar von 22 bis 7.40 Uhr ein Fahrrverbot verhängt! Die Läden wurden gestürmt, Wasser und Brennholz suchte man vergebens, ausverkauft! Von Stromausfall und stundenlangem, starken Schneefall mit Stürmen, wurde gesprochen. Es herrschte eine so grosse Panik, dass ich mir sogar kurzfristig die Frage stellte, ob es wohl schlimm wird! Grundsätzlich sind sie hier sehr genau in der Wettervorhersage. Diesmal zum Glück nicht! Über Nacht fielen gerade mal 15cm vom schönsten Neuschnee! Der grosse Schnee ist wohl eher weiter nördlich, in New England, gefallen.
 
Am Samstag trafen wir uns mit Sascha, dem am 1. Augustfest zufällig wieder getroffenen Schul- und Arbeitskollegen von Cédric, und seiner Familie zum Snow tubing. Dazu fuhren wir bei -12 Grad nach Pennsylvania, genauer nach Camelback Mountain, wo es sogar noch ein spürchen kälter war! Schnell fertig einpacken, konnten es die Jungs kaum abwarten in den Schlauch zu hüpfen und den Hügel hinunter zu düsen.




Unten packt man einen Schlauch und fährt auf einem Band den Hügel hinauf, wo man sich in eine Bahn stellt, die Teile zusammen binded und wie eine Raupe den Hügel hinunter rutscht. Wirklich ein riesen Spass und während die Mädchen und kurze Zeit später auch die Väter schon bald genug oder zu kalt hatten, machten Luca, Djulien und ich die vollen 3 Stunden Fahrzeit plus 30 Minuten Überstunde eine Tour nach der anderen!









Auf der Heimfahrt war es kein Wunder, schlief Djulien innert wenigen Minuten den Schlaf der Erschöpften!



Dieses Wochenende finded das wichtigste Sportereignis Amerikas statt:

!!  Super Bowl  !!


New England Patriots gegen Seattle Seahawks!



Letztes Jahr gerade erst in unser Haus eingezogen und noch ohne Fernsehanschluss, hatten wir das Spiel verpasst. Diesmal lassen wir uns das nicht entgehen. Wir sind für dieses Ereignis bei Freunden eingeladen und werden es vielleicht so richtig Amerikanisch miterleben können!

Ja, wir feiern heute 1 Jahr Chatham!


 

Sonntag, 25. Januar 2015

Wintereinbruch?

Einmal im Monat gehen Cédric und ich aus und die junge Babysitterin ist zuständig für unseren Sohn. Nachdem Djulien anfangs versucht hat bis 22 Uhr auf zu bleiben und sie an der Nase herum zu führen, hat sie nun endgültig das Zepter übernommen und das Kind um 19.30 Uhr im Bett!
 
Auf dem Heimweg von unserem Date haben wir noch darüber gesprochen, ob der angekündigte Schnee wohl kommt oder nicht, und über Nacht ist er dann leise aber doch recht heftig gefallen. Fast 20cm Schnee haben wir gekriegt und die Kinder sind aus allen Löchern auf ihre Schlitten gehüpft. Wir haben mit unseren Nachbarsmädchen wieder einige Schneemänner gebaut.






Vom Kindergarten haben wir bereits jetzt für den Valentinstag den Auftrag erhalten, für jedes Kind ein Kärtchen zu kaufen. Es gibt diese Kartensets für Valentinstag hier überall zu kaufen. Dafür gibt es für jedes Kärtchen meistens eine kleine Süssigkeit, einen Bleistift oder Gummi.
Da wir einiges an Zeit haben und Djulien so gerne zeichnet, haben wir beschlossen, diese nicht zu kaufen, sondern selber zu machen. Wer erstaunt es da, dass er bereits mit der Zeichnung für Cara begonnen hat!


Wie ich Djulien kenne, wird er, bevor er mit Zeichnungen für die anderen Kindern beginnt, noch einige für Cara malen!
 
So dass unser Kind das Landleben mit all seinen Tierchen nicht vergisst, besuchen wir immer mal wieder einen Bauernhof. So auch heute.









Soeben haben wir einen Computeranruf der Schule erhalten, dass morgen der Kindergarten nur verkürzt stattfinden wird. Das heisst, anstelle bis 11.25 nur bis 10.25. Auf morgen ist Schnee angesagt, es machen bereits wieder alle auf Panik. Mal sehen wir viel Schnee Frau Holle den nun wirklich vom Himmel lässt!
 
Tja, und dann war da noch dies:
Am Freitag, genau 1 Jahr und 25 Tage nach unserer Ankunft in New Jersey fahr ich morgens im schönsten Sonnenschein nach Madison zum Fitnesscenter. Meine Gedanken frei und losgelöst, stelle ich plötzlich fest: ICH MÖCHTE HIER BLEIBEN! Dieses Leben hier ist einfach so schön, ich möchte bleiben!
 
Was soll ich sagen! Wuaaaaaaaaaaaaa, ich weiss noch gar nicht was ich selber davon halten soll!





Sonntag, 18. Januar 2015

Ruhiger Jahresbeginn

Es ist kalt und eisig, und wir verbringen die freien Tage sehr oft zu Hause, an der Wärme. Was wir uns jedoch endlich trotz Kälte mal ansehen wollten, war ein Basketballspiel der Knicks im Madison Square Garden.


Vor dem Spiel singen zwei Kinder in den schönsten Stimmen die Hymne. Das Spiel ist nicht sehr ausgeglichen, die Knicks haben gegen die Charlotte Hornetts keine Chance.





Darum geht es aber gar nicht. In dem Stadion zu sein, ist für mich das Spannende. Madison Square Garden, das sich Welt bekanntestes Stadion nennt, ist schon sehr faszinierend. Es steht über dem grossen Bahnhof Penn Station und ist schon deswegen die ideale Location.
Das Stadion wird für Basketball- und Eishockeyspiele genutzt, wie auch für Konzerte, Boxanlässe, Eisshows und viele andere sportliche Anlässe.
Mit Baukosten von $ 1.1 Milliarden ist es eines der teuersten Stadien das je gebaut wurde. In den letzten Jahren neu renoviert, besitzt es über zwei Brücken mit Zuschauerplätzen, die über den anderen Zuschauerrängen schweben. Einfach faszinierend!
 
Wenn wir nicht in der Stadt sind, wärmen wir uns zu Hause auf und Djulien malt gerade an einem riesen Herz für seine Freundin!!!




Unser Teich ist inzwischen gefroren und einige Mutige spielen darauf Eishockey. Wir wagen uns inzwischen auf die kleinen Tümpel, die sich in den sumpfigen Wäldern und Wiesen überall bilden.



Zusätzlich hab ich mich mal hinter die Bürokratie, um meine Arbeitsgewilligung zu beantragen, gewagt. Es hiess einige Formular ausfüllen und Dokumente übersetzen und bescheinigen lassen.
 
In einigen Wochen sollte ich Bescheid erhalten, und bei den Behörden vortanzen können. Mal schauen, ob das klappt!
 
Morgen ist, zumindest für die Schulkinder, Feiertag. Martin Luther King Jr. Day! Wir verbringen den Tag im Bett. Und Ihr?