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Sonntag, 28. Juni 2015

1. Woche Sommerferien

Die Sonne stand gut und so fuhren wir bereits am Montag und Donnerstag nach Asbury Park, an den New Jersey Strand. Diesen Strand wurde von Djulien und mir letztes Jahr zu unserem Lieblingsstrand ernannt, weil er relativ nahe ist, viele Familien ebenfalls hierher pilgern und es am Strand zusätzlich noch einen Spielplatz hat.



So rennen wir, kaum sind wir dort angekommen, von vorne am Strand, nach hinten auf den Spielplatz und wieder nach vorne ins Wasser! Hin und her und hin und her!




Auf dem Spielplatz haben wir dann noch dieses Insekt, das wohl überall für ein Blatt gehalten wird, entdeckt:
 
 
Am Abend fand bei der Chatham Bibliothek ein Fest statt. Hier konnte man die Kinder für den Leseklub einschreiben. Während des Sommers kann Djulien für jedes Buch das er liest Punkte sammeln. Pro 10 Punkte erhält er ein kleines Geschenk und Ende Sommer dürfen die Kinder, die am meisten Punkte haben, an das End-Sommerfest.


Haben sie ein Buch gelesen gehen sie damit zu einem der Teenager-Helfer. Sie würfeln und je nach gewürfeltem Auge müssen sie eine buchspezifische Frage beantworten. Je nachdem wie viele Seiten oder Kapitel das Buch hat, erhalten sie Punkte. Djulien ist super motiviert, liest ein Buch nach dem anderen und konnte bereits den ersten kleinen Preis aussuchen.
 
 
Die restlichen Tage verbrachten wir auf Spielplätzen und in und ums Haus! Das Bücher schon die Kinder inspirieren zeigt auch Djuliens nächste Idee. Nach dem "Paddington der Künstler" Buch machte Djulien vor unserem Haus eine Zeichnungs-Ausstellung!
 
 
Während ich im Haus rumwuselte, klebte Djulien eine Zeichnung nach der anderen an unsere Säulen und schrieb "Drawing Exhibition" auf ein Schild! Dann wartete er auf vorbeigehende Leute, die eventuell ein Bild kaufen (die aber nie kamen....!).
 


 
Tja, Cédric und ich haben eins gekauft und anderntags waren aus noch ungeklärten Gründen alle Zeichnungen weg, und der Steinhase sass auf $ 2.- ! Hm, da hat wohl einer alle seine Zeichnungen inklusive dem Schild "gekauft"!
(Hoffentlich findet Dulien die Zeichnungen nicht in unserer Altpapier Sammlung, die erst am Freitag abgeholt wird....)!
 
Nun sind wir bereit für die 2. Woche!
 
 
 
 




Sonntag, 21. Juni 2015

Kindergarten Graduation und ab in die langen Sommerferien!

Am Montag fand die "Kindergarten Graduation" statt! Zum Glück erklärte mir im Vorfeld eine "Einheimische", was für eine grosse Sache das ist und das wenn möglich, beide Elternteile erscheinen sollen! Also kamen wir im Doppelpack, was beim Einmarsch der drei Klassen ein grosses Grinsen auf Djulien's Gesicht zauberte.


Sie stellten sich vorne auf der Bühne auf, und sprachen erste mal "The pledge of Allegance"!


Zur ganzen Zeremonie gehörte wieder ein Programm mit jedem Schüler der namentlich genannt wurde und alle Lieder und Reime.




Alle waren sie so richtig stolz!






Später fand im Klassenzimmer ein Jahresrückblick statt - https://youtu.be/WpoyIQ06Jcc

und danach gabs ein kleines Picknick, wo Djulien natürlich seinem Vater alle Einzelheiten zeigen wollte.



Hier bekam jedes Kind noch zusätzlich ein Zertifikat für etwas, für dass sie während dem ganzen Jahr vor allem aufgefallen sind. Cédric und ich mussten schmunzeln, als Djulien das Zertifikat des am härtesten Arbeitenden bekam. Irgendwie sehr schweizerisch!




 


Tja, und nachdem wir diese letzte Woche Kindergarten noch hinter uns gebracht haben, stehen uns nun 10 1/2 Wochen Ferien bevor.
 
Diese haben wir sofort nach der Feier begonnen. Haben unser Auto mit Sack und Pack und Fahrräder gepackt und sind, zusammen mit 7 anderen Familien, gut eine Stunde nordwestlich von uns auf einen Campingplatz gefahren.







Kaum ausgestiegen haben wir Djulien nicht sehr oft zu Gesicht gekommen, war er doch ständig irgendwo mit einem der anderen Kinder am Fussball spielen, Würmer suchen, schwimmen, oder sonst was machen! Dafür haben einige von uns sogar einen kleinen Braunbären gesichtet und zwar inmitten des gute besuchten Campingplatzes! Jetzt wussten wir also, dass die hohen Metallstangen mit Hacken, die auf jedem einzelnen Platz stehen, wirklich dafür da sind, die Esswaren weit hinauf zu hängen, so dass die Bären nichts davon kriegen!




Leider began es am Samstag schon früh zu regnen und die Wettervorhersage sah für den ganzen Sonntag alles andere als gut aus. So packten wir unser Zelt und alles ins trockene Auto und fuhren im laufe des Nachmittages nach Hause.
 
Der Sonntag zeigte sich dann allerdings schnell wieder von seiner besten Seite. So packten wir wieder unsere Fahrräder aufs Auto und fuhren zu einem, von Cédrics Arbeitskollegen empfohlenen, Columbia Trail. Und plötzlich fühlten wir uns wie in der Schweiz! Ein Waldweg!!! Ein richtig normaler, erst unspektakulärer Waldweg, der erst oberhalb eines Flusses und später durch einige Dörfer führte. Unterwegs trafen wir zwei Radfahrer, die uns einen Geheimtipp gaben und so fanden wir für den-Rückweg den Pfad, der sich unten direkt neben dem Fluss schlängelte und noch viel schöner war als der andere Weg.





Es roch sogar wie in der Schweiz und war richtig schön!


Den Heimweg fuhren wir anstelle über den schnellen Highway, über Land und genossen die Landschaft und Häuser.















                                                                                                                                                                        
Nach diesem aktiven Wochenende, sind wir nun also bereit für diese vielen Wochen Ferien und beginnen morgen bereits mit einem Tag am Strand!

Eine schöne Woche wünschen wir Euch!




Sonntag, 14. Juni 2015

Man soll die Feste feiern wie sie fallen!

Nicht wie in der Schweiz aus Grosis Garten, müssen wir hier unsere Erdbeeren auswärts pflücken gehen. Das haben wir am Mittwoch Nachmittag in Angriff genommen und sind mit einem grossen Gefäss voll süss duftender Beeren wieder nach Hause zurück gekehrt.




Die Idee war, mit ebenfalls auf der Farm gekaufter Rhabarber, mit einem Teil der Erdbeeren Konfitüre zu machen. Nachdem wir am Donnerstag Kinder zum Spielen bei uns hatten und wir uns am Freitag mit einigen im Park zum Mittagessen trafen, waren alle Erdbeeren bereits rübis und stübis aufgegessen. Die schmecken einfach zu gut!

Am Samstag fand in Chatham das "Fishawack", ein alljährliches Dorffest statt! Von lokalen Sport- und Musikvereinen werden auf dem Dorfplatz Vorführungen gehalten und entlang vieler Strassen ist Markt an dem man alles Mögliche kaufen kann. Hinter dem Bahnhof befindet sich das Kinder-Paradies: Verschiedene Spiele wie Minigolf und in Basketballkörbe schiessen, Hüpf- und Rutschburgen.




Djulien verbrachte fast die ganze Zeit auf dieser Wiese und fand immer wieder einen neuen Freund oder Freundin, mit dem/der er von einem zu anderen Spiel hüpfen konnte.

Am Abend fand schliesslich das ebenfalls alljährliche Quartierfest statt. Darauf hat sich Djulien besonders gefreut, weil er letztes Jahr endlich sämtliche Kinder unserer Strasse kennengelernt hat und hoffte, dass sie sich wieder mal alle treffen!


Schnell hatten sie sich versammelt und zusammen dachten sie sich immer wieder ein neues Spiel aus, während wir friedlich in der Runde sassen!
 


Am Sonntag fuhren wir an eine Pow-Wow Vorführung. Das ist ein Treffen nordamerikanischer Indianer, um gemeinsam zu tanzen, zu singen, Kontakte zu knüpfen und die indianischen Kulturen zu ehren!















Der Begriff „Pow-Wow“ stammt aus der Narraganset-Sprache und bedeutet "Schamane"oder spiritueller Führer des Krieges. Es wird aber in der Algonkin-Sprache als Ratsversammlung übersetzt. Spätestens im 18. Jahrhundert wurde der Begriff von englisch- und deutschsprachigen Kolonisten übernommen.  
 
Es war eine sehr farbenfrohe und eindrückliche Vorführung und man konnte sehen, dass diese Leute das noch richtig leben und sehr stolz darauf sind!
 
Neben diesen Tänzen wurden Falken gezeigt und fliegen gelassen und
 

 
 genauso stolz wie die Indianer präsentierten einige ihre teilweise sehr antiken Autos!





Ausklingen liessen wir das schöne Wochenende mit einem feinen BBQ!
 

 
 
Die letzte Woche Kindergarten steht vor der Tür! Rückblickend stell ich zwar fest, dass es nicht wirklich "Kindergarten" war, so wie wir das aus der Schweiz kennen, mit viel Spielen und Herumtollen. Ich bin froh, hat das Djulien bereits damals in Ungarn gemacht, so dass er bereit war für einen Amerikanischen Kindergarten. Und nach nur einem Jahr "Kindergarten", schliessen wir nun also bald bereits mit einem weiteren Teil in Djuliens erst kurzem Leben ab!

WOW!