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Donnerstag, 9. Oktober 2014

Erster Klassenausflug

"Morgen gehen wir zur Feuerwehr, morgen gehen wir zur Feuerwehr!!!"
So begrüsste mich Djulien als ich ihn am Dienstag vom Kindergarten abholte. Hm, OK (stimmt wohl nicht)! Dachte ich! Denn ich hatte mich am Elternabend dafür eingetragen, an diesem Ausflug als Fotografin dabei zu sein. Niemand hatte mich allerdings informiert, dass das bereits jetzt stattfindet. So dachte ich, ist das mal wieder was, was mein Kind einfach so vor sich hin erzählt!
Voller sportlichem Elan übergab ich mittwochs Djulien der Lehrerin und rannte los Richtung YMCA Madison, wo ich noch einige Gewichte stemmen wollte!
 
Da fiel mir ein... einer der Jungs trug ein Feuerwehrhelm! Andere Mütter sprachen tatsächlich davon, dass nun schon der erste Klassenausflug statt fand! Bereits im Nachbardorf angekommen machte ich also eine Kehrtwende und spurtete mit erhöhtem Puls zurück zur Schule.
 
Tatsächlich, die Kinder waren bereits auf dem Weg zum "Firehouse"! Wo bitte ist das "Firehouse"??? Ein weiterer Spurt durch den Wald und ich stand bei uns zu Hause, schnappte die Kamera und düste los zur Feuerwehr! Genau als die Meute dort eintraf, stand ich zum Foto schiessen bereit, wie wenn nie etwas anderes auf meinem Plan gestanden hätte!



Djulien war auch sehr überrascht, als er mich plötzlich da stehen sah. Hatte ich doch gar nichts davon erwähnt, dass ich dabei sein werde...
Erst wurde viel erzählt und einen Film gezeigt.


Und schliesslich wurde die ganze Aussrüstung erklärt und viele viele Fragen beantwortet.


Schaut mal, wie die Hose bereits über die Stiefel gezogen ist. So können die Feuerwehrleute bei Alarm sofort in die Stiefel hüpfen und die Hose nur noch hinauf ziehen.






Die Kinder waren sehr fasziniert und hätten wohl am liebsten noch Stunden dort verbracht.





Für viele war das Highlight am Schluss noch selber mit dem Schlauch das Wasser zu spritzen.


Djulien und einige wenige andere, fanden das ganze zu laut und haben freiwillig darauf verzichtet!


Alle haben den Ausflug sehr genossen. Allerdings hat Cara, das Nachbarsmädchen jetzt Angst, dass das Haus bald brennt sie 911 anrufen, rauskriechen und in unserem Garten warten muss bis die Feuerwehr kommt! Cara macht sich immer Sorgen! Darum hat ihre Mutter ihr jetzt auch nicht erzählt, dass nur einige Häuser weiter Kot gefunden wurde, welches wahrscheinlich von einem Bären stammt! Hm.... Wir müssen also auf der Hut sein und nach einem Bären Ausschau halten. Irgendwie seltsam!?
 
 


Sonntag, 5. Oktober 2014

Sporttag und ein herbstliches Wochenende

Am Freitag stand der Sporttag der Milton Elementary School auf dem Program und somit hatte ich meinen ersten Job gefasst. Pünktlich um 8.45 Uhr stand ich nach Abgabe von Djulien hinter dem Schulgebäude und erhielt, wie viele andere, Instruktionen. Mein Job war allerdings einfach. Es hiess Fotos schiessen, so dass der beliebte Sporttag allen lange in Erinnerung bleiben kann.
 
Es war ein lustiger Morgen und die Kinder waren super aufgeregt und voller Freude. Das Ganze fiel auch sehr legèr und ohne Konkurrenzkampf aus. Die verschiedenen Posten waren zum Beispiel: Tore schiessen, Sackhüpfen, einen Hinternisslauf, sowas ähnliches wie Mattenlauf, Körbe schiessen mit dem Basketball, Bälle in eine Tonne schiessen und das Lieblingsspiel war das Basin über dem verschiedene Väter ihre Plätze einnahmen, um dann von den Kindern in das kalte Nass geschossen zu werden.
 
Kindergarten war die grüne Gruppe, und so wusste ich immer genau, wo Djulien sich auf dem Sportplatz gerade befinden.











Das Wochenende haben wir zum Ausruhen genutzt und somit war ein total verregneter Samstag genau das richtige. Der Sonntag zeigte sich dann schon wieder von seiner besten Seite und so hielt uns nichts mehr zu Hause.


Wir besuchten einen Herbstmarkt den wir allerdings schnell wieder verliessen und im nahegelegenen Wald unseren Weg suchten. Wir genossen einen ruhigen Spaziergang um viele Herbstblätter für unsere Bastelarbeiten zu sammeln.


 








Hier hat sich wohl eine Schlange gehäutet

Wie in der Toscana - ein italienisches Restaurant in dem wir aber auch gelungene Sushis assen

Schlieslich fanden wir sogar noch das, was wir eigentlich besuchen wollten, eine Kürbisfarm, wo wir uns mit neuen Kürbissen eindecken konnten. Unser schön dekorierter Eingang sah nämlich letzte Woche plötzlich gar nicht mehr so schön aus. Die vielen Eichhörnchen lieben offenbar Kürbisse und so hatten sie sich eines Nachmittages durch unsere ganzen Dekorationen gefressen.


Auf diesen Kürbisfarmen steht Halloween sehr im Mittelpunkt und so werden Heuwagenfahrten mit Schreckgespenstern und eckelhaften Kreaturen angeboten. Hier rannten die Geister zwischendurch mit lauten Kettensägen durch die Gegend und erschreckten nicht nur die Kinder...





Wir haben nun dazu gelernt, und werden unsere Kürbisse, nachdem wir ihnen auch noch so ein lustiges Gesicht verpasst haben, mit Klarlack besprayen. Somit sollten sie den guten Geschmack für die Eichhörnchen verlieren. Ansonsten na ja, werden sie eben wieder gefressen. Die müssen schliesslich noch einiges auf die Rippen kriegen, die Eichhörnchen, bevor der Winter kommt.

Aber vom Winter wollen wir erst mal noch nichts wissen....




Sonntag, 28. September 2014

Washington DC

Am Freitag machten wir uns bereits nach dem Mittagessen ins 5 Stunden entfernte Washington DC auf. Wir wollten endlich Farzan, unseren iranischen Freund besuchen. Ihn haben wir im Januar 2008 während unserer Fahrradtour durch Iran kennengelernt und durften damals in Shiraz einige Nächte bei ihm übernachten. 2010 hat er uns in der Schweiz besucht und inzwischen nach Washington DC umgezogen, konnten wir uns nun auf dem 3. Kontinent treffen.


Nach der ersten Nacht stürmten wir die Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt; die "National Mall".
 
Kongressgebäude
Das ist eine Parkanlage zwischen dem Kongress und dem Lincoln Monument, mit vielen Spingbrunnen, Seen, Monumenten und Grünanlagen.

Blick auf das Thomas Jefferson Memorial


Thomas Jefferson


Teil der grossen Anlage des Franklin Roosevelt Memorial

Weiterer Teil des Franklin Roosevelt Memorial
 
Franklin Roosevelt
 
Marthin Luther King Jr. Memorial
 
Korean War Veterans Memorial

Abraham Lincoln Memorial

Abraham Lincoln, mit dem schönsten Ausblick über die ganze "Mall"!

Und dann standen hier, vor diesem Becken und sofort fiel uns der Film "Forest Gump" ein. Eine Szene am Ende des Filmes, wo Forest auf einer Bühne vor dem Becken steht und vom Krieg erzählt. Plötzlich löst sich weit weg neben dem Becken eine Frau aus der Menge, stürmt durch das Wasser auf die Bühne zu und schreit: FOOOREST!!! Könnt Ihr Euch daran erinnern?
Dann Forest in dieser fragenden und freudigen Stimme: JENNY????!!!!



World War II Memorial

DAS WEISSE HAUS!
Schliesslich gings weg aus der Innenstadt nach Georgetown, das, wie Farzan uns erzählt, extrem schön ist und zwar WEIL es so Europäisch aussieht. Und er hat recht, es erinnert uns an Europa aber wir können uns nicht einigen, an welches Land. Hier lassen hier den Tag so richtig gemütlich ausklingen!




Nach ganz viel Sehenswürdigkeiten und müden kurzen und langen Beinen, setzt sich am Sonntag Djulien durch, und wir besuchen das Aircraft Museum beim Internationalen Flughafen Dulles. In einer riesen Halle reiht sich ein Flugzeug, Helikopter und anderes Flugobjekt ans andere und nicht nur Djulien ist begeistert, als wir plötzlich vor DER Discovery Rakete stehen und diese hautnah bewundern können.




Imposant ist auch der "Black Bird". Eine Militärmaschine, die es auf ihrem letzten Flug, der von Los Angeles nach Washington DC ging, noch auf eine Höchstgeschwindigkeit von über 3500 km/h brachte und in gut einer Stunde sein Ziel erreichte!
Black Bird

Die Kapsel aus der Felix Baumgartner sprang
 
Die Discovery


Wie Puzzleteile aus hartem Gummi sieht der Bauch und die Schnautze des Space Shuttles aus.
 


Wir verbrachten zwei tolle Tage bei Farzan und hoffen, dass es nächstes Mal nicht mehr so lange dauert, bis wir uns wieder sehen!




 
 
 
 
Wir wünschen Euch eine schöne Woche und geniesst den Herbst!