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Mittwoch, 16. April 2014

Frohe Ostern

Die ganze Woche verbrachte Djulien in der Pre-School damit, etwas für Ostern zu basteln und zeichnen und zu Hause gings im selben Stil weiter. Er konnte nicht genug bekommen. Ettliche Osterhasen wurden gezeichnet, Osterdekorationen platziert, viele Eier gefärbt und das eine oder andere Gesicht verzogen. Und während Ihr zwei zusätzliche Feiertage habt um die ganzen Schoko- und anderen Hasen zu vertilgen, wird hier normal weiter gearbeitet...



Auf die noch warmen Eier Neocolor streuen. Der Effekt ist toll!
 

Lebensmittelfarbe mit Wasser und Backpulver mischen, die Eier damit bemalen und schliesslich mit weissem Essig übergiessen.

Die Eier erst mit Seiden- dann Jutentuch einwickeln und festbinden und während Stunden im Essigwasser kochen.
 




In dem Sinne - Frohe Ostern!

 

 

Samstag, 12. April 2014

Ein bisschen Stoff, ein bisschen Fahrrad fahren ein bisschen Fieber...

Am Donnerstag trafen wir uns mit Raffi und Eliane, die über New York von Ihrem Urlaub auf Hawaii nach Hause flogen, in der Stadt. Ich benutzte dieses Treffen, um davor einen der vielen Stoffläden im "Fabric District" zu durchforsten. Dafür scheuchte ich meine zwei Männer früh aus dem Haus und schlängelte das Auto so schnell es ging durch den Morgenverkehr. 

Und da war ich!!! Im "Mood" Stoffladen, der sich über 3 Stockwerke erstreckt und mein Herz höher schlagen liess. Ich hatte nur gerade 40 Minuten Zeit und setzte meine Jungs beim Eingang in eine Ecke, während ich mit einem Lächeln auf dem Gesicht wie in Trance durch die Gänge schwebte! Das war wie Geburtstag, Weihnachten und Namenstag zusammen! Was für eine Auswahl! Ich war im 7. Himmel und hatte nach 45 Minuten zwar 5 Minuten überzogen aber dafür eine grosse Tüte voller Möbel- und Kleiderstöffchen!




Schliesslich schlenderten wir, an einem erneut strahlenden Sonnentag, durch die Stadt und den Central Park. Es hat schon was, mitten in dieser Stadt auf dem Spielplatz zu sitzen, die vielen Kinder zu beobachten und die vibrierende Stadt um einem herum zu wissen.
Zu Hause können wir jetzt nicht nur unsere Veranda so richtig schön geniessen, sondern einfach alles was darum herum wächst und steht und einfach wunderschön ist. Wir fühlen uns extrem wohl in unserem Haus und jetzt wo alles spriest und blüht erst recht! 






Schliesslich machten wir heute unseren ersten Fahrradausflug und konnte dafür schon mal unseren neuen Fahrradträger ausprobieren.

Schon bei der Autofahrt zum Park wollte Djulien wissen, ob wir denn weit Fahrrad fahren würden. Hm, was für eine seltsame Fragen!? Er, der doch sonst immer so gerne mit uns auf diese Touren geht und fast nicht genug bekommen kann. Heute war's anders. Er bekam schnell genug und klagte immer wieder, wie müde er doch sei. Schliesslich machten wir unser Picknick und kehrten nach Hause zurück, wo Djulien doch tatsächlich ein spätes Mittagschläfchen machen wollte. Cédric legte sich solidarisch daneben und so schnarchten sie schon bald beide um die Wette. Djulien mit 38.5 Grad Fieber, das sich allerdings gegen den Abend schon wieder zu beinahe normaler Temperatur senkte und er selber fand, dass er wieder gesund sei!
Dann ist da noch mein Nähzimmer, das nun endlich nähbereit und mit neuer, günstig bei EBay ersteigerte Overlock Maschine startklar für viele Nähprojekte ist!
Jetzt wünschen wir Euch einen schönen Sonntag. Geniesst den Tag, wir tun es auch!



Sonntag, 6. April 2014

Erste Anzeichen des Frühlings

So langsam zeigt sich auch hier der Frühling, die Temperaturen sind nicht mehr ganz so oft bei 34° Fahrenheit (0° Grad) und so kann es vorkommen, dass die Winterjacke im Schrank bliebt. 

Das heisst für uns also, nichts wie raus, die nähere Umgebung (die bekanntlich in Amerika auch mal etwas weiter ausfallen kann), und natürlich immer wieder New York City neu entdecken.

Bevor wir uns allerdings ins Freie stürzen, hat es sich seit dem Einzug ins Haus in Chatham eingespielt, dass uns Cédric am Wochenende mit einem feinen Pancake Frühstück bekocht. Hmmm, so fängt der Tag doch grad viel gemütlicher an:


 

Schliesslich gehts für einen Fussmarsch nach draussen, um Euch endlich ein Bild davon zu geben, wie's an unserer Strasse aussieht.

Von unserem Haus aus, gelangen wir innert ca. 15 Gehminuten, zwischen einem Frozen Yogurt Geschäft und einem Yoga Studio auf die Hauptstrasse, die sich uns dann so präsentiert:

Hier reiht sich ein kleiner Laden an den anderen und beim genauen Hindurchwandern hab ich sogar einen Stoffladen entdeckt.Was für ein Relikt aus dem vorletzten Jahrhundert, was man auch sofort beim Betreten des Ladens riecht. An die Stoffe in den Regalen kommt man schon erst gar nicht  mehr heran, weil davor zahlreiche Stoffballen stapeln.

Aber es hat auch ganz viele schöne, liebevoll eingerichtete Läden, Haarsalons und Restaurants, wessen Besuch sich immer wieder lohnt. 

Schliesslich gings weg aus dem ruhigen Landleben wieder mitten ins Gewimmel nach Manhattan. Irgendwie werden wir es wohl nie so richtig begreifen, dass diese Weltstadt nun einfach quasi vor unserer Haustüre liegt. Diesmal wollten wir ohne die grosse Masse einen Morgenspaziergang auf der Brooklyn Bridge machen. Irgendwie kann man diesen Marsch immer und immer wieder machen.





Zwischendurch hat es sich sogar ein ganz klein wenig angefühlt, wie wenn die Stadt uns ganz alleine gehören würde!

Den Marsch zurück machten wir dieses Mal über die Manhattanbridge, der uns wieder einen ganz anderen Blickwinkel auf die Stadt bot.



Zuhause angekommen, konnten wir auch endlich unsere grosse Veranda einweihen und hoffen, dass wir nun viele Stunden in der Hängematte, auf dem Liegestuhl oder einfach auf dem normalen Stuhl verbringen können. Es sieht vielversprechend aus!
Gabor, this picture is done and put here only for you!

Wir wünschen Euch eine schöne Woche!




Samstag, 29. März 2014

Erstes Kleid "Made in USA"

Es ist im wahrsten Sinne des Wortes "im Kasten", mein erstes "Made in USA"-Kleid und gehört in die Sparte: Ab in den Wilden Westen.

Seit einigen Wochen besuche ich einen Nähkurs im Nachbarsdorf. Immer mittwochs pünktlich um 10 Uhr bin ich die Einzige die im Zimmer bereits ihre Nähmaschine aufbaut. Irgendwann schnauft die übergewichtige eher älterliche Nähleiterin herein und noch später die noch älteren zwei anderen Kursbesucherinnen (die allerdings nicht so schnaufen!). Es sollen noch weitere Teilnehmerinnen dazu kommen, hoffentlich sind die dann nicht noch älter...

Interessante Gespräche haben allerdings nichts mit dem Alter des Gegenübers zu tun und so geniesse ich diese zwei Stunden immens. Hab bereits einige gute Tipps betreffend Geschäften und Restaurants erhalten und auch sonst gibt es mir einen guten Einblick in die Denkweisen, in die Kultur und das ganze Darum-herum! 

Zwischendurch wird auch genäht, aber deswegen besuche ich den Kurs eigentlich nicht. Es macht einfach nur Spass mit Gleichgesinnten zu schwatzen und mehr über alles Mögliche zu erfahren. 

Trotzdem ist mein erstes Nähprojekt nun im Kasten und freut sich schon auf die ersten warmen Tage.






Jetzt bin ich bereit auf die warmen Sommertage und weil die noch auf sich warten lassen, hab ich  sicherheitshalber mit dem Nähen eines Frühlingskleid mit Ärmeln begonnen....