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Sonntag, 19. Februar 2017

Touristen in NYC

Auch nach 3 Jahren hat die Stadt keineswegs an Anziehungskraft für uns verloren. Kaum sind die Temperaturen gestiegen, und das taten sie heute bis 18 Grad, planten wir unseren ersten diesjährigen Touristenbesuch in der Stadt!

Wir sind die beiden Brücken, Manhattan und Brooklyn schon so oft marschiert und kriegen nie genug! Diesmal wollten wir speziell abenteuerlich sein, und sind die Brücken in die andere Richtung gelaufen   ;O)  !
Von Chinatown direkt erst über die Manhattanbrücke, wo über den Dächern doch glatt Fische getrocknet werden!









Vorbei an interessanten Kneipen


zurück nach Manhattan.










Die Frühlingstemperaturen sind da und Djulien hat nun eine Woche Skiferien....









Mittwoch, 15. Februar 2017

Auf zu neuen Abenteuern

Seit unserer Rückkehr aus der Schweiz sind wir an den Wochenenden an Ausstellungen und zu Verkaufsstellen von Wohnwagen und Campern gefahren. Wir haben so viele fahrbare Häuschen gesehen, dass wir zwischendurch nicht einmal mehr wussten, welcher nun welcher ist.

Zum Glück waren wir uns jedoch von Anfang an einig über die Grösse und unsere Kriterien waren:

  • unter 5800 Pfund wiegen
  • eine elektrisch ausfahrbare Plattform
  • breites Kajütenbett
  • Aussenküche

Tja, und so sind wir seit Samstag Besitzer eines Kodiak Wohnwagens, der genau unseren Kriterien entspricht, und sein Fussabdruck sieht so aus:

Am Samstag haben wir unsere Instruktionen gekriegt und gelernt wie man das Teil bedient und richtig an das Auto anbringt. Oh je, und als wir dann im Auto sassen und den Wohnwagen um das Gebäude zogen hatte ich schon recht respekt. Das die Achse dabei ständig ein knurrendes Geräusch von sich gegeben hat, hat dabei ganz und gar nicht geholfen. Zitter zitter! Der Mechaniker hat uns allerdings versichert, dass das ganz normal ist und sich das nach einigen Meilen ergeben wird. Na hoffen wir das mal! 

Von innen sieht unser Familienzuwachs so aus:

dieser Teil wird elektronisch herausgefahren

Und wenn das Ding am Auto hängt, kann es sich auch sehen lassen:



Nun sind wir bereit für neue Abenteuer! Noch steht der Wohnwagen allerdings in Hamburg, Pennsylvania! Wir können den Frühling allerdings kaum abwarten! Yeah, lass uns losfahren! 

In Hamburg Pennsylvania gibt es auch noch "Cabela's"!


Cabela's ist ein "Outdoorladen" für Jäger.




Der ganze Laden ist voll mit ausgestopften Tieren! 






und Waffen können im Multipack gekauft werden!





Eine irgendwie ganz und gar andere Welt! 


Donnerstag, 9. Februar 2017

3. Standbein ;O)

Im September fand in Chatham der jährliche Handarbeitsmarkt statt. Als ich die Werbung dafür sah, überlegte ich, was ich herstellen könnte um in diesem Jahr meine Sachen genau an diesem Markt ausstellen und verkaufen zu können. 

Wie eine Wilde hab ich mit der Herstellung von Armschmuck begonnen und viel mehr als das Nähen, hab ich doch glatt mit Stricken begonnen. 

Ich hab eine Mütze nach der anderen gestrickt und schon bald rannten einige meiner Mütterfreundinnen damit durch Chatham!





An unserer Hauptstrasse wurde ein neuer Laden eröffnet - "the purple Aardwark" was so viel bedeutet wie "das violette Erdferkel"!

Ein hübscher kleiner Laden mit Geschenkartikel, die von Leuten aus der Nachbarschaft hergestellt werden. 



Mit einer Freundin im Schlepptau bin ich auf Erkundungstour und tja, nun werden genau in diesem Laden meine Handarbeiten verkauft und ich hoffe, das eine oder andere Stück findet einen Abnehmer.


Bei meinem letzten Besuch hab ich einen Teil meiner Handarbeiten gefunden, verkauft wurde allersdings noch nichts! 


Meine interessantesten Stücke sind jedoch die "messy bun hats" was eine gehäckelte Mütze mit Loch für den Pferdeschwanz ist! Diese Dinger zu häckeln wurde mir im wahrsten Sinne des Wortes aufgeschwatzt! 


Mal schauen, ob die nun wirklich verkauft werden! Die Ladenbesitzerinnen haben jedoch bereits welche für den Frühling bestellt. So weiss ich also, was ich im Moment in meiner Freizeit so anstelle! 

Nun müssen aber nochmals die warmen Mützen hervorgekramt werden. Es schneit, wir haben einen "Snowday" was soviel bedeudet wie: So ziemlich alles ist geschlossen. Ausser Cédric ist wohl heute keiner zur Arbeit gefahren. 

 Es ist so richtig gemütlich, drinnen! Bei Euch hoffentlich auch!









Donnerstag, 2. Februar 2017

Wintermonate

Der Winter zieht sich wie jedes Jahr in die Länge und wir schleppen uns von einer Woche in die nächste. Viel los ist da nicht und dieses Jahr können wir auch nicht gross Skifahren gehen, denn es ist immer wieder viel zu warm und nass! 

Dafür verbringt Cara sehr viel Zeit bei uns.



Letztes Wochenende war dann allerdings die YMCA Vorführung




an der Djulien wieder einen Hip Hop Tanz vorführte.








So langsam kann er's! Klar doch, dass er dann genau jetzt nicht mehr in die Klasse gehen will. Ts ts ts, diese Kinder!




Sonntag, 8. Januar 2017

3 Königstag

Früh Freitag morgens erhielt ich von meinen Schwestern jeweils Bilder von ihrem 3-Königskuchen bzw. dem glücklichen Königsgewinner! Stimmt, es ist der 6. Januar! Mein Kind hat noch nie den 3-Königstag gefeiert! Das muss ich endlich nachholen! 

Schnell ging's also ans Teig vorbereiten und schon bald schlummerte dieser zum Aufgehen unter einer Klarsichtsfolie! Beide meine Jungs bereits aus dem Haus stellte ich fest, dass ich den Kuchen nicht zum Abendessen präsentieren will. Schon gar nicht an einem Freitag, unserem beliebten Pizzaabend! 



Also schlummerte der Teig eine Nacht durch und landete erst am 7. zum Früchstück auf unserem Tisch! Bevor jedoch jemand in den Kuchen beissen konnte, musste Djulien über die Geschichte des Gebrauchs aufgeklärt werden. Die war dann relativ schnell erzählt:

Der 6. Januar ist ein geschätzter Urlaub in der Schweiz, gefeiert von Christen in den deutschen, französischen und italienischen Regionen. Der 12. Tag nach Weihnachten markiert das Dreikönigsfest, als die drei Könige (auch Weisen genannt) in Bethlehem ankamen. Um diese Ankunft zu ehren, werden drei Könige oder Heiligtümerkuchen hergestellt. Der Kuchen variert im Aussehen, hat aber die gleiche Tradition. Ein Plastikkönig ist in einem Teil des Kuchens versteckt und die Person die diesen Glücksbringer in seinem Stück erhält, wird König oder Königin für diesen Tag! 



Djulien war der "Bohnen"-Gewinner, denn einen König hatte ich ja keinen! Da hat er dann also versucht, uns den ganzen Tag herum zu kommandieren. 



Ich hätte ihm diesen Schweizer Gebrauch besser nie erklärt, grins!