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Sonntag, 25. Januar 2026

Arktische Verhältnisse


Dieser Blog war für uns immer eine Verbindung nach Hause. Heute fühlt sich dieses Schreiben bittersüss an, denn einer meiner verlässlichsten Leser, Eugen, ist letzte Woche verstorben. Er hat uns oft auf unsere Einträge geantwortet und uns geschrieben, und er wird uns sehr sehr fehlen. 

Am vorletzten Samstag besteht Djulien seine Autoprüfung. Die Freude ist gross – doch sie hält nur kurz an. Beim anschliessenden Beantragen des Führerausweises im Büro im Nachbargebäude wird ihm dieser verweigert.

Der Grund: seine „Green Card“. Diese sei ihm, wie man uns erklärt, vor seinem 14. Geburtstag ausgestellt worden, weshalb er zuerst eine neue beantragen müsse. Auch meine hartnäckigen Gegenargumente und der Hinweis, dass eine neue Green Card gar nicht beantragt werden kann, solange die bestehende noch gültig ist (was erst in sieben Jahren der Fall sein wird), ändern nichts. Die Mitarbeiterin und ihre Kollegin bleiben bei ihrer Einschätzung.

Djulien ist entsprechend enttäuscht. Zu Hause informieren wir uns jedoch nochmals genau – und stellen fest, dass die Auskunft schlicht falsch war. Am darauffolgenden Dienstag gehen wir zu einem anderen Büro. Dort erhält Djulien seinen Führerausweis innerhalb von 15 Minuten.

Kaum wieder zu Hause, macht er sich auch schon auf seine erste Spritztour – ganz alleine.


Djulien hat mir auf dem nach Hause Weg vom Strassenverkehrsamt gestanden, dass er unsere Ausfahrten zusammen vermissen wird. Das war doch sooo schön zu hören und seither sind wir bereits schon 2x wieder ein wenig zusammen herumgefahren. 

Im Moment ist allerdings Autofahren für nicht Notfälle gerade nicht erlaubt. Seit gestern schneit es ununterbrochen, inzwischen hat es wohl so um die 60cm, und die Stadt hat das Autofahren verboten. 

Weil absolut niemand unterwegs ist, lassen wir Tokyo auf unserem Morgenspaziergang ohne Leine herumrennen. Sie liebt es.  


Danach verbringen wir den Tag mit mehreren Runden Schnee schaufeln und zu Djulien's Freude kriegen wir dann noch die Mitteilung, dass die Schule morgen geschlossen ist. 



Und obwohl ich gehofft habe, dass bald der Frühling kommt, muss ich wohl noch ein wenig warten... die kommende Woche wird arktisch! Oh je! 


Igitt!!!! 🧊❆❆❆❆🧊



Sonntag, 11. Januar 2026

Ab ins Jahr 2026...


Wo wir sonst immer Mühe haben einfach auszuruhen, fällt uns das in Mexiko sehr einfach. Wir verbringen viele Stunden einfach am Strand.







Natürlich geniessen wir auch das sehr gute Essen, 


die Maya Ruinen


und die weitere Umgebung.. 









Wieder zu Hause kann sich Djulien um seine Weihnachtsgeschenke kümmern bevor er am 6. Januar wieder die Schule antritt. 



Natürlich ist auch Cédric bereits wieder voll im Arbeitsalltag und Tokyo und ich produzieren eine Tasche nach der anderen! 


Die Tage sind wieder kalt und kurz.... brrrrrrr



Sonntag, 28. Dezember 2025

Weihnachten in Mexico


Schulfrei und wieder am Reisen, geht es an diesen Weihnachten nach Mexiko. Die ersten Tage verbringen wir in Telchac Puerto, einem unbekannten typisch mexikanischen Küstendorf im Norden von Yucatan. 






Wir besuchen “Cenotes”, das sind Flüsse, die unter dem Boden fliessen und während den Jahren eingebrochen sind. Es ist Süsswasser, extrem klar und angenehm warm. Weil wir genug früh angefahren sind, geniessen wir den “Schwumm” ganz für uns alleine. 



Weiter geht es zu Maya Ruinen, die es in dieser Region vielerorts gibt. 





Wir besuchen Märkte





und genießen unser Dorf. 









Dann geht unsere Reise weiter, durch Izamal










nach Tulum











Wir wünschen euch für 2026 Gesundheit, innere Ruhe und die Gelassenheit, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. Zeit für die Menschen, die dir guttun, ehrliche Gespräche, gemeinsames Lachen und viele kleine Momente, die sich später als große Erinnerungen herausstellen. 

Bis bald im 2026.