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Sonntag, 14. Januar 2018

Jeder mag Schweinchen!

Beim Frühstück erzählt uns Djulien eine Anekdote über Atombomen und das Amerika den Krieg über Japan gewonnen hat. Immer wieder ist Krieg ein grosses Thema, was mich zuerst total überrascht hat. Logisch aber, in einem Land, das immer irgendwo Krieg führt, wird in den Schulen auch immer wieder davon gesprochen.

Wir versuchen jeweils ein wenig dagegen zu steuern und machen Djulien klar, dass Krieg nichts Gutes ist. So also auch bei diesem Frühstück. Cédric beginnt damit, dass die Schweiz noch nie Krieg geführt und neutral ist, worauf ihn Djulien sofort unterbricht und sagt:
"Das weiss ich doch, und ich weiss auch warum niemand mit der Schweiz Krieg führen will: Denn jeder mag Schweinchen! 
"Jeder mag Schweinchen"??? Was soll das denn nun heissen? Wir schauen Djulien nur noch fragend an. "Ja klar, jeder mag Schweinchen. Das Land hat eine Form wie ein Schweinchen, jeder mag Schweinchen, also greift auch keiner die Schweiz an!" 

Hi hi, was für eine lustige kindliche Logik!

Es ist sehr ruhig und neben Basketball und unserem Familien-Run,


verbringen wir viel Zeit zu Hause.

Diese Woche hab ich endlich die Weihnachtsdekoration aus dem sonst total gefrorenen Boden gekriegt. Grad noch knapp vor Martin Luther King Tag, der morgen Montag hier gefeiert wird und somit die Schulen wieder mal geschlossen sind.

Das heisst für einige von uns also, dass die Woche sehr sehr langsam angegangen wird. Eure hoffentlich auch!

Macht's gut und bis bald!




Sonntag, 7. Januar 2018

Polarkälte

Seit wir aus unserem Florida-Urlaub zurück sind, sinken die Temperaturen in New Jersey immer weiter! Es kommt der Tag, an dem auf unserer Anzeige sogar die Fahrenheit ins minus fällt!


Zwar "nur" -0.2 Fahrenheit aber das sind in Celsius -18 Grad!!! Ich bin nicht gemacht für dieses Wetter und weil der Wind auch noch bläst, sind es gefühlte -30 Grad Celsius. Viel zu kalt für mich! Am Donnerstag schneits dann auch noch und die Schulen bleiben erst mal geschlossen. Es schneit sogar im Norden Florida wo wir vor 2 Wochen noch im T-Shirt herumgewieselt sind. 

In Camelback Mountain, wo wir eigentlich Skifahren wollten herscht Kältewarnung und wir bleiben erst mal zu Hause. 

Weil die Sonne aber so schön scheint, halten wir es nicht lange drinnen aus und so geht's eben gut eingepackt auf einen kurzen Marsch durch die Wälder.







Auf dem Heimweg besuchen wir endlich den Deutschen Metzger, der uns von einigen empfohlen worden ist. Und siehe da, neben viel Fleisch finden wir auch dies:



Neben Deutschem finden wir diese Köstlichkeiten:


Neben dem Aromat das Szeged Gewürz! Na so ein Zufall!

Und schliesslich kaufen wir noch die Knock Wurst, die zumindest erst mal aussieht wie ein Servelat.



Das Teil aufgeschnitten und auf dem Tisch, ist auch unser Kind nicht mehr weit weg und hat schnell alles in seine Backen gestopft. Die schmeckt auch wie ein Servelat! Da gehen wir bestimmt öfters zum Einkaufen! Yummy!!!



Und jetzt bleiben wir erst mal in der Wärme und freuen uns auf die vorausgesagten humaneren Temperaturen. 






Samstag, 30. Dezember 2017

Wärme tanken!

Unsere spontane Reise führt uns nach Orlando, von wo wir spätabends direkt nach Cape Canaveral weiterfahren. Erster Stop: Kennedy Space Center! 


Eine Busfahrt bringt uns hinaus zu den Abschussstationen der verschiedenen Raketen. Wir sehen überall Krokodile ein Wildschwein und sogar einen Adler in seinem Nest sitzen. Das Gelände befindet sich schliesslich in einem abgeschlossenen Nationalpark wo Tiere geschützt sind. Irgendwie ironisch, oder? Alle paar Jahre wird hier im Nationalpark eine Rakete in den Weltall geschossen... mit viel Lärm und Abgas... Hm! 






Beim Besuch des Raumschiffs "Atlantis" stellen wir fest, dass wir von nur noch 4 existierenden und ausgestellten Modellen, schon drei gesehen haben. Ausserhalb Washington DC, New York und Cape Canaveral. Fehlt noch die eine in Los Angeles... 






Warum hier eine Schweizer Flagge hängt hab ich nicht so ganz mitbekommen. Ich nehme mal an, dass diese für den Schweizer Astronauten Claude Nicollier steht, der zwischen 1992 - 1999 an vier Weltall-Missionen teilgenommen hat.  


Von Cape Canaveral geht die Reise an der Küste entlang in den Norden,


erstes Ziel St. Augustine welches mit der Gründung im Jahre 1565 die älteste Stadt in Amerika ist.

Die Stadt erreichen wir über diese Brücke



und sind erst einmal positiv überrascht. Eine wirklich schöne Stadt mit alter spanischen Architektur, wie man das sonst in diesem Land nicht so findet. 





Eine Fussgängerzone führt an vielen interessanten Läden vorbei




und Djulien trifft wieder mal auf den Weihnachtsmann.


Direkt vor der Stadt befindet sich das 1672 von Spaniern erbaute Fort Castillo de San Marcos.














Vom Fort gehts zum Leuchtturm wo wir über 200 Stufen hinauf schnaufen.







Dazwischen gehts natürlich immer mal wieder an den Strand.








Hier am Strand sind sogar die Golfwagen weihnachtlich geschmückt.



Unsere Reise geht weiter in den Norden, nach Amelia Island.
















Hier treffen wir auf grosse Eichenbäume, wie wir sie bereits letzten Sommer in South Carolina bestaunen konnten.



Und weil die so schön sind, macht unser Clown auch grad ein kleines Tänzchen...





bevor's ins nächste Fort geht!

Unser Clown hat übrigens in diesen Ferien mal wieder etwas ganz lustiges von sich gegeben. In einem unserer Zimmer spazierten Ameisen der Türe entlang. Djulien stand staunend davor und sagt: Mami, da ine häts Äntli! "Ant" Englisch für Ameise! Hi hi!









Den Strand den wir dort vorfinden ist das totale Muschelparadies!





Wir sehen Delphine, finden Haizähne und geniessen einen wunderschönen Sonnenuntergang.





Hier erschreckt uns aus dem Busch raschelnd ein für uns ganz neues Lebewesen. Ein unerschrockenes Gürteltier marschiert direkt auf uns zu und bohrt immer mal wieder, Futter suchend, seine Nase in den Dreck. Gürteltiere sind blind und deshalb macht es ihm wohl auch ganz und gar nichts aus, dass wir sehr nahe stehen. Blindheit ist sicher auch der Grund warum man so viele zerquetschte auf der Strasse sieht.... 
Gürteltiere darf man übrigens niemals anfassen. 20% dieser Tiere sind Träger von Lepra und können den Menschen infizieren.


Jetzt gehts in einen neuen Staat, nach Georgia!


Savannah ist unser Ziel. Eine ebenfalls alte Stadt mit wunderschönen Parks, Architektur und noch mehr Eichenbäumen. 



















Übrigens wurde die Schlüsselszene vom Film "Forest Gump" in einem dieser Parks gedreht.

Da fällt langsam die Feder vom Himmel, vor die Füsse eines Mannes, Forest Gump, der auf einer Bank sitzt!



Diese Szene wurde genau hier (Bild unten), in diesem Park in Savannah gedreht! Das Podest mit Bank ist nicht mehr da, leider! Das wurde offenbar nur für den Film gebaut. 

My mommy always said life was like a box of chocolates. You never know what you are gonna get! 


Viele der Forest Gump Szenen wurden in Georgia gedreht, obwohl im Film gesagt wird es sei Alabama. 

Wir geniessen nochmals die Eichenbäume und was davon am Boden liegt 









und die Zwei laufen jetzt wahrscheinlich mit Eichenläusen durch die Gegend!

In Savannah war es übrigens Nachts gerade mal 4 Grad und tagsüber höchstens 9 und so machen wir uns schnell wieder auf in den warmen Süden, 


wo wir in Orlando auf 26 Grad stossen und den Urlaub mit einem Wasserpark abschliessen. 





Unser Kind nehmen wir ein wenig havariert nach Hause! Man soll bekanntlich am Pool nicht rennen.... 



Von 26 Grad fliegen wir in super kalte -15 in New Jersey! Brrrrrrr.... 

Und dann feiern auch wir Weihnachten. 


Wir bekommen sogar ein "Frässpäckli" aus der Schweiz!!! Hmmm, so fein! 




Und nun kämpfen wir uns durch den kalten Winter! Macht's gut und bis bald und:

HAPPY NEW YEAR!!!